Studium Germanistik, Geschichts- und Sozialwissenschaften an den Universitäten Münster, Hamburg und Bochum.
Stipendiat des Landes Nordrhein-Westfalen.
1966 -1967 Heimsprecher des Roncalli-Studentenheimes in Bochum
1967-1970 Tutor im Roncalli Studentenheim
1967 -1969/70 Mitglied des Arbeitskreises „Schule und Gesellschaft im 19. Jahrhundert“ der Fritz-Thyssen Stiftung“
1965-1971 Doktorand bei Prof. E. Zechlin (Universität Hamburg) und den Professoren W. Köllmann und W. Roeßler (Ruhr-Universität)
1967-1969 Studentische Hilfskraft in der Sektion Sozialpsychologie und Sozialanthropologie des Fachbereichs Sozialwissenschaften der RUB
1969-1970 Promotionsstipendium der Senatskommission für die Vergabe von Promotionsstipendien (Stipendium des Landes NRW)
1967 -1970 Kommission für Forschungsförderung der RUB: Zuweisung von Sachmitteln für die Archivstudien
1970 Ernennung zum Wissenschaftlichen Assistenten m.d.V.b. in der Sektion Sozialpsychologie und Sozialanthropologie
1971 Dr. phil. Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Geschichtswissenschaft.
1971-1979 Wissenschaftlicher Assistent in der Sektion Sozialpsychologie und Sozialanthropologie in der Fakultät für Sozialwissenschaften der Ruhr-Universität Bochum mit Lehraufgaben im Bereich Sozialgeschichte des Sozialwesens (Erziehungswesen, Sozialpädagogik, Sozialarbeit, Fürsorgewesen) in der Ausbildung von Studienräten an berufsbildenden Schulen, Fachrichtung Sozialpädagogik und des Diplom-Studiengangs Sozialwissenschaft mit dem Schwerpunkt Jugend- und Sozialarbeit.
1972-1978 Ernennung durch den Kultusminister des Landes NRW zum Mitglied des Prüfungsamtes für die Zweite Staatsprüfung des Prüfungsamtes für das Lehramt an berufsbildenden Schulen, Beauftragung durch den Regierungspräsidenten in Arnsberg mit einem Sonderlehrgang für Referendare (ohne Pädagogikstudium) des Lehramts an berufsbildenden Schulen.
1979 Berufung auf die Professur Allgemeine Erziehungswissenschaften im Fachbereich Erziehungswissenschaften der Universität Hannover; 2008 versetzt in den Ruhestand.
Seit 1981 Leiter des Forschungsschwerpunktes „Zeitgeschichte von Bildung und Wissenschaft“, seit 1994 des Zentrums für Zeitgeschichte von Bildung und Wissenschaft (ZZBW), seit 2006 Forschungsinstitut der Philosophischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover; 2008 Übergang in das neu gebildete Institut für Erziehungswissenschaft der Philosophischen Fakultät. Mit der parallel durchgeführten Auflösung des Fachbereichs Erziehungswissenschaften Beginn der Abwicklung des ZZBW mit Auflösung und Überführung an das Bundesarchiv in Koblenz der als Zwischenarchiv archivalisch bearbeiteten und verfilmten Aktenbestände der Ständigen Konferenz der Kultusminister (KMK), des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), der Westdeutschen Hochschulrektorenkonferenz (WRK), alle in Bonn.
1981, spring term, Gastprofessur an der School of Education und am History Department der University of Madison, Wisc, USA
WS 1990/91 Gastprofessur an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und an der Humboldt-Universität Berlin
1979-1988 Externes Mitglied des Sonderforschungsbereichs 119 der DFG „Wissen und Gesellschaft im 19. Jahrhundert“ an der Ruhr-Universität Bochum; Durchführung von Forschungen zur preußischen Bildungsgeschichte.
1989 bis zu ihrer Auflösung 2005 Mitglied der Zentralen Graduiertenförderungskommission der Universität Hannover und seit 1991 Vorsitzender.
Ende 1988 bis zur Wiedervereinigung auf Vorschlag der Westdeutschen Rektorenkonferenz im Auftrag des Bundesministers für Bildung und Wissenschaft im Rahmen des deutsch-deutschen Kulturabkommens Koordinator eines Seminarprogramms für Prorektoren zur Förderung begabter Studierender. Damit verbunden Beratungstätigkeit im Ministerium für Hoch- und Fachschulwesen der DDR, nachfolgend Ministerium für Bildung und Wissenschaft der DDR, z.B. bei der internen Beratung auch der „Vorläufigen Hochschulordnung vom 18. Sept. 1990“.
1991 Ablehnung von Berufungen zum Gründungsdekan für Erziehungswissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und an der Pädagogischen Hochschule Dresden.
1991-1993 Mitglied der Sächsischen Hochschulkommission (SHK). Berufung durch den Sächsischen Staatsminister für Wissenschaft und Kunst; stellv. Vorsitzender und Leiter der Arbeitsgruppe für Geistes-, Rechts-, Wirtschafts-, Sozial- und Erziehungswissenschaften, Mitglied der Arbeitsgruppe Fachhochschulen; Teilabordnung an das Sächsische Ministerium für Wissenschaft und Kunst zur Durchführung der Aufgaben in der SHK.
1993 Berufung als Mitglied der Gründungskommission durch den Staatsminister Prof. Hans-Joachim Meyer. Mitglied des Trägervereins, »Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung« . Zeitweilig stellv. Mitglied im Kuratorium.
2003-2005 Beauftragter des Präsidiums der Universität Hannover für Mittel- und Osteuropa mit den Kooperationsschwerpunkten der Hochschulen in Poznań und St. Petersburg; Intensivierung und Mithilfe bei den Hochschulkooperationen zwischen Deutschland, Polen und Russland in den Natur-, Ingenieur- und Geisteswissenschaften; Auswahl von Stipendiaten.
1973 bis heute zunächst geschäftsführender Redakteur der Zeitschrift „Bildung und Erziehung“. Nachfolgend Mitherausgeber. Böhlau-Verlag Köln, 2018 Vandenhoeck & Ruprecht Götttingen, V&R heute im Brill Verlag. Herausgeber von Themenheften.
1997 Wahl zum externen Mitglied der Russischen Akademie für Pädagogik und Sozialwissenschaften.
2006 Wahl zum ordentlichen Mitglied der Leibniz-Sozietät, Berlin.