Mit einem zweitägigen Kick-Off am 8. und 9. April 2026 ist das vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) geförderte Verbundprojekt Erfolgsfaktoren für Zugang, Nutzung und Qualität von MINT-Angeboten, kurz MINT- FaSt, offiziell gestartet. In Kooperation mit der TU Braunschweig widmen sich vier Teilprojekte bis Januar 2029 zentralen Fragen der außerschulischen MINT-Bildung und untersucht dabei auch die Science-Outreach-Angebote (z. B. uniKIK Schulprojekte, Projekt TÖNE) beider Universitäten. Von der LUH sind an dem Projekt das Institut für Sonderpädagogik (Prof. Dr. Claudia Schomaker, Prof. Dr. Moritz Börnert-Ringleb, Carina Pniok), das Institut für Didaktik der Mathematik und Physik (Prof. Dr. Gunnar Friege), das Institut für Erziehungswissenschaft (Prof. Dr. Till Bruckermann, Louisa Weinhold) und die Leibniz School of Education (Prof. Dr. Sascha Schanze, Helene Pachale) beteiligt. Die Verbundleitung liegt bei Prof. Dr. Till Bruckermann.
Im Fokus stehen Gelingensbedingungen für qualitativ hochwertige und zugängliche MINT-Bildungsangebote außerhalb der Schule. Zwei der Fallstudien untersuchen u.a. räumliche und sozioökonomische Zugangshürden. Die beiden weiteren Studien nehmen die Rolle multiprofessioneller Teams in den Blick und analysieren deren Einfluss auf die Qualität von Lernorten.
Das Projekt verfolgt ein Case-Study-Design, in dem die Ergebnisse der vier Teilprojekte systematisch zusammengeführt werden. Ziel ist es, praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Handreichungen zu entwickeln, die sowohl schulische als auch außerschulische Akteur*innen bei der Gestaltung qualitativer MINT-Bildungsangebote unterstützen.
Weitere Informationen zum Projekt MINT-FaSt gibt es hier: www.go.lu-h.de/mint-fast.